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Gerichtliches Mahnverfahren

Jetzt wird durchgegriffen!

Nur wenn keine der zahlreichen vorgerichtlichen Inkassomaßnahmen zu einem Zahlungseingang führten, wird das gerichtliche Mahnverfahren notwendig. Wir erwirken im automatisierten elektronischen Mahnverfahren über die vorhandene EGVP Schnittstelle zügig einen Schuldtitel, damit Sie für die nächsten 30 Jahre Ihren Zahlungsanspruch absichern. Compass-Inkasso ist bei allen deutschen Mahngerichten zertifiziert. Vorteil der elektronischen Bearbeitung ist, dass diese Anträge bei allen Gerichten vorrangig bearbeiten werden und wir einen Vollstreckungsbescheid schneller erhalten. Die teilweise noch übliche und zeitverzögernde Abgabe an einen Vertragsanwalt – um den Mahn- und Vollstreckungsbescheid zu beantragen– entfällt.

Legt der Schuldner im gerichtlichen Mahnverfahren Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein, so folgt ein strittiges Verfahren. Erst jetzt besteht ggf. die gesetzliche Verpflichtung, den Vorgang an Vertragsanwälte zur weiteren Bearbeitung abzugeben, falls der Gläubiger sich den Zahlungsanspruch durch Urteil titulieren lassen möchte. In solch einem Falle halten wir selbstverständlich Rücksprache mit Ihnen.

Liegt uns ein Vollstreckungsbescheid oder ein gerichtliches Urteil vor, leiten wir unverzüglich Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ein. Hierbei wird der Gerichtsvollzieher mit der Durchsetzung der Forderung beauftragt.

Klassische Vollstreckungsmaßnahmen sind die Pfändung in das bewegliche Vermögen des Schuldners oder in Forderungen, die der Schuldner gegen Dritte hat, z.B. eine Gehaltsforderung gegen den Arbeitgeber.

Bleibt die gütliche Einigung und die Pfändung erfolglos, wird das Verfahren zur Abgabe der Vermögensauskunft eingeleitet. Hier hat der Schuldner seine Vermögensverhältnisse zu offenbaren. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, so wird Haftbefehl beantragt. Letztes Druckmittel ist die Beugehaft zur Vermögensoffenbarung. Die Weigerung, die Verrmögensauskunft abzugeben liegt in der Tatsache, dass damit der Schuldner jedliche Kreditwürdigkeit verliert. Vermieter und Telefonanbieter, Autohäuser etc. prüfen vor Vertragsabschluss, ob solch ein Negativeintrag bei der Schufa vorliegt!

Hat der Schuldner über den Gerichtsvollzieher die Vermögensauskunft abgegeben, so ist die genaue Prüfung des Vermögensverzeichnisses erforderlich. Oftmals ergeben sich versteckte Hinweise.

  • Der Schuldner hat einen Hund?

Bei weiterer Recherche ergibt sich im Internet daraus eine Zuchtstation für Doggen?

Kurzum: der Gerichtsvollzieher wird darauf hingewiesen, dass alsbald Welpen zum Verkauf anstehen!

  •  Eine Discothek hat einen zusätzlichen Faschingsöffnungstermin?

Kein Problem! Mit einem kurzfristigen gerichtlichen Beschluss eröffnen wir uns die Möglichkeit, zur Nachtzeit eine Kassenpfändung durchzuführen!

Inkasso heißt nicht die Bearbeitung nach Schema F, sondern jeder Fall muss in seiner Einzigartigkeit überprüft werden. Dies ist oft bei einem Masseninkasso nicht mehr möglich.


Unser Fazit:

Individuelle Bearbeitung verringert das Kostenrisiko des Gläubigers .

Sie möchten mehr erfahren, dann melden Sie sich gerne unter Tel.: 04941-699 00 90.